Veränderungen auf dem Friedhof

GN 01.2017Im Frühjahr hat der Friedhofsausschuss die Herrichtung der ehemaligen Grabstätte Hagels als Begräbnisstätte für Urnen beschlossen. Dazu wurde die Sandsteinumrandung von einer Fachfirma gesäubert und wieder gerichtet. Zudem wurde die Stele gereinigt und ein Weg angelegt, um Angehörigen den Zugang zur Grabstelle zu ermöglichen. Im November wurde das neue Urnengrabfeld bepflanzt und es können nun Bestattungen stattfinden.
Weitere Urnen können bald auch unter Laubbäumen bestattet werden. Hierzu hat der Kirchenrat in seiner Sitzung vom 8. August 2016 die Umwidmung von zwei Flächen beschlossen. Bei der Fläche mit bestehendem Baumbestand werden noch weitere Bäume hinzu gepflanzt; so dass hier demnächst Beerdigungen vorgenommen werden können. Die andere Fläche wird im Herbst dieses Jahres mit Bäumen neu bepflanzt, die dann wachsen können und in einigen Jahren einen Wald hervorbringen, der Bestattungsraum bieten wird.
Diese und die anderen auf dem ganzen Friedhof verteilt stehenden Laub- und Nadelbäume tragen zum parkähnlichen, naturnahen Aussehen unseres Friedhofs bei. Besucher unseres Friedhofes äußern sich mehrheitlich positiv über die Gestaltung und den Zustand. Auf der einen Seite lassen Bäume das Gesamterscheinungsbild unseres Friedhofes lebendig wirken, indem sie eine visuelle Unterbrechung bieten und im Sommer auch manchmal Schatten spenden. Auf der anderen Seite ist da natürlich das Fallen der Blüten im Frühjahr und das der Früchte und des Laubs im Herbst sowie der Abwurf von Ästen das ganze Jahr anzumerken. Das ist nun mal der jährliche Zyklus der Natur, der symbolhaft auch für den Lebenskreislauf eines Menschen steht. Und dieser Lebenskreislauf endet mit der Bestattung auch auf unserem Friedhof. Somit ist dieser für die Angehörigen und Freunde ein Ort der Erinnerung und des Andenkens.
Des Weiteren hat der Kirchenrat in der Sitzung vom 12. Dezember 2016 die Neuanlage eines Weges im Bereich unterhalb der Kapelle beschlossen und zudem die Erneuerung eines Weges im nördlichen Teil des Friedhofs. Dies wird zeitnah von einer Firma ausgeführt. Nach und nach werden dann alle Wege nach Bedürftigkeit renoviert. Wir - die Mitglieder des Friedhofsausschusses - werden die notwendigen Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Rahmen unseres Ehrenamtes, der zeitlichen Möglichkeiten und natürlich auch des finanziellen Rahmens weiterführen und bedanken uns herzlich für die vielfältigen Hinweise und Gesten der Wertschätzung für unsere Arbeit.
Bärbel Günnemann-Wewel und Günther Bergmann
für den Friedhofsausschuss

Monatsspruch

Juni:
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
(Apg 5,29)
jahreslosung.

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