Ein halbes Jahr schon...

...heißt mein Wohnort nun Gildehaus. Ein halbes Jahr schon erscheint mein Name und mein Gesicht an den unterschiedlichen Stellen in dieser Gemeinde. Und ich habe viel erlebt und erfahren.

Einige dieser Erlebnisse und Erfahrungen möchte ich heute gern mit Ihnen teilen.

2022.04. ein halbes jahr schonVor einem halben Jahr sind meine Tochter Ivy und ich in Gildehaus angekommen und von allen Seiten ganz herzlich aufgenommen worden. Der Kirchenrat hat uns mit einem schönen Blumenkranz vor unserer Haustür einen tollen Empfang bereitet (siehe Bild rechts). Der Gottesdienst mit Empfang zu meiner Einführung und Ordination war beeindruckend. Es war ein unvergesslicher Tag.

Auch das Team aus hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der Gemeinde hat mich herzlich Willkommen geheißen. Bei unseren wöchentlichen Treffen am Donnerstagvormittag hat es mich bisher geduldig und mit viel Feingefühl an alle meine neuen Aufgaben herangeführt und mich in die Abläufe des Gemeindealltags hineingenommen.

Ich konnte einen Einblick in die vielfältige und lebendige Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde erhalten. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich das JuCa besucht und die Trecker und ihre Fracht bei der Weihnachtsbaumabholaktion begutachtet. Bei anderer Gelegenheit durften wir auf dem Planwagen mitfahren und konnten eine lebendige Gemeinschaft erleben.

Seit Januar begleite ich mit unserer Jugendreferentin Antje Wilmink die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2021-2023. Bei lustigen (Kennlern-)Spielen, kleinen Waldspaziergängen oder einem schönen Filmnachmittag hatten wir mit den Jugendlichen schon eine Menge Spaß.

Auch die gemeinsame Arbeit im Kindergottesdienstteam ist eine Bereicherung für mich. Ich habe ein tolles Team aus inspirierenden Menschen vorgefunden. Meine Tochter Ivy profitiert ebenfalls davon und geht gern mit in den Kindergottesdienst. Die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung der Familiengottesdienste zum 4. Advent und zu Ostermontag waren eine besondere Freude.

Blicke ich zurück auf die Veranstaltungen, die ich in den vergangenen Monaten miterleben und mitgestalten durfte, dann erkenne ich einen großen Reichtum an unterschiedlichen Gottesdiensten zu den verschiedensten Anlässen für ganz unterschiedliche Menschen. Ich denke dabei an den Gottesdienst zur Minikirche, den Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen, den Friedensgottesdienst, einen Gottesdienst zum Volkstrauertag, uvm.

Durch die Mitarbeit und Gestaltung von vielen verschiedenen Menschen, die sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagieren, waren diese Gottesdienste eindrucksvoll und lebendig. Die Zusammenarbeit mit so vielen Menschen und ihren unterschiedlichen Gaben bereitet mir große Freude!

Neben den vielen Begegnungen bei den gerade beschriebenen Anlässen, bin ich den Menschen dieser Gemeinde und ihren Geschichten vor allem bei Geburtstagsbesuchen, Besuchen zu Goldenen Hochzeiten oder Trauerfeiern begegnet. Viele Gruppen der Gemeinde haben sich aufgrund der Coronalage in den vergangenen Monaten nicht getroffen, Adventsandachten und andere Veranstaltungen sind ausgefallen. So hoffe ich darauf, dass ich in den kommenden Monaten noch viele weitere Menschen der Gemeinde kennenlernen kann und viele andere wiedertreffe werde.

Neben der Arbeit in der Gemeinde gibt es für mich auch noch die Arbeit in der Schule. Am Missionsgymnasium in Bardel unterrichte ich 6 Stunden die Woche Religion. Die Arbeit in der Schule empfinde ich als große Herausforderung. Über 90 (maskierte) Gesichter aus drei verschiedenen Klassen sollte ich binnen kürzester Zeit den passenden Namen zuordnen können und dabei die religiösen Inhalte des Unterrichts auf spannende Art und Weise an die Jugendlichen vermitteln. Dinge, die mir in den vergangenen Monaten nicht immer nur geglückt sind. Dennoch ist die Arbeit eine große Bereicherung. Auch ich lerne die religiösen Themen im Austausch mit den Jugendlichen noch einmal ganz neu kennen. Zudem habe ich ein sehr engagiertes Lehrer*innenkollegium in Bardel, von dem ich viel Unterstützung erfahre. Ganz besonders freue ich mich, wenn mir Gesichter „doppelt“ begegnen, in Bardel und in der Gemeinde.

Alles in allem haben mich die letzten Monate noch einmal in dem bestärkt, was ich bereits wusste: Die Gemeinde in Gildehaus ist eine lebendige und offene Gemeinschaft mit einem reichen Angebot! Ich bin froh, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein!

Carolin Zierath

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