Danke schön und auf wiedersehen

Nach Deutschland zu kommen war eine ganz neue Lebenserfahrung, die mit mir über Jahre hinweg leben wird. Ich hatte viele Erwartungen, bevor ich hierher kam. Sei es die Erwartungshaltung an Familien, Freunde oder Gemeindeglieder.
Ich dachte, dass ich am Ende des einen Jahres eine gewisse Menge Deutsch sprechen kann. Ich habe zwar Fortschritte gemacht, aber Deutsch ist eine schwere Sprache. Trotzdem danke ich Jutta Limbeck für den Sprachunterricht.
Das Wetter war eine Herausforderung. Auch wenn uns schon einmal davon erzählt wurde - es ist ganz anders, wenn man es selbst erlebt. Aber schließlich kam der Sommer und ich genoss wirklich jedes Stück davon.
Ein weiterer Aspekt, der sehr unterschiedlich war, waren die Ernährung und die Lebensweise der Menschen. Es war sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, hier Freunde zu finden. Aber für das Essen hatte ich keine andere Wahl, als es zu genießen. Es schmeckt.
Nach zehn Monaten in Gildehaus möchte ich sagen, dass es für mich im Moment alles reibungslos läuft. Ich arbeite im Kindergarten „Sonnenschein“. Ich unterstütze die Erzieherinnen in ihrer täglichen Arbeit und spiele viel mit den Kindern, um ihnen Sicherheit zu geben. Das ist wichtig.
In meiner Freizeit habe ich Handball und manchmal Fußball gespielt. Ich habe auch mit Tennisunterricht begonnen. Manchmal verreiste ich, um Freunde und Familien zu besuchen. Ich habe viele Orte gesehen: Berlin, Bremen, Bonn, Augsburg, Stuttgart, Köln und Amsterdam. Das hat mir sehr gefallen.
Als Teil des Programms wurde mir mitgeteilt, dass ich für die einjährige Zeit bei fünf oder sechs Familien wohnen werde. Das war nicht einfach. Denn wenn ich das Gefühl hatte, in einer Familie angekommen zu sein, musste ich schon bald in die nächste wechseln. Aber so weit, so gut.
Das Einführungsseminar der Norddeutschen Mission hat mir sehr geholfen, mich auf mein Praktikum zu konzentrieren und wie man mit Unterschieden umgeht und das Jahr genießt, weil es mein Jahr werden sollte. Ich wollte mit den Menschen harmonisch zusammenleben. Das Jahr war großartig. Ich hatte wunderbare Tage und einige tolle Momente in Gildehaus.
Die Kirche in Deutschland oder wo ich bete, ist eher die Gemeinschaft der alten Männer und Frauen, die am Anfang hart war. Jetzt bete ich am häufigsten mit dem Kindergottesdienst, den ich am liebsten mag.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um meinen Gastfamilien Gerd & Irmi Kortmann für ihre Führung und Liebe in meinen ersten Monaten, ihre Gaben und ihre Sorge um mein Wohlergehen zu danken. Auch Marjan Wolfs für ihre Fürsorge und die Lebenserfahrungen, die sie mir beigebracht hat. Ich bin sehr dankbar. Auch gegenüber der ganzen großen Familie von Gerd & Julia Bertels für die wunderbare Zeit, die ich mit ihnen im Sommer und Winter hatte, für ihre Pflege und die originellen Geschenke. Und ein großes Dankeschön an die Familie von Alfred & Gunda Veenaas für alles, was sie für mich getan hat. Die Zuneigung, die Fürsorge und die Geschenke. Und an meinen Mentor Rolf Lüüs für dessen Anleitung während meines Aufenthalts und für alle Pläne, die er mit mir hatte. Nicht zu vergessen danke ich der ganzen Kirchengemeinde, den Erzieherinnen, Eltern und den Kindern und alle, die mir geholfen haben, mich so hilfreich zu fühlen. Worte können nicht ausdrücken, wie sehr ich jedes Stück meiner Zeit hier genieße. Nur um zu sagen, dass das Gute jeden segnen kann, der etwas mit meinem Aufenthalt und all den Ausgaben für mich zu tun hatte, wird Gott jedes einzelne Stück davon in Jesu Namen ersetzen. Wir werden uns sicher wieder sehen und ich werde Euch immer im tiefsten Teil meines Herzens behalten.
Es lebe Deutschland, es lebe Ghana, es lebe Gildehaus und die Norddeutsche Mission.
Frank Deyegbe
2019.03.Frank Deyegbe 1

Monatsspruch

März
Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.
(1 Sam 7,3)
jahreslosung 19.

Information

Die Gruppen und Kreise so wie auch die Einrichtungen sind für die Richtigkeit ihrer Informationen selbst verantwortlich.
Der Admin