"Es hat Licht und Luft gegeben",...

...sagten die einen. „Es ist aber auch ganz schön offen geworden“, meinten die anderen. Und wieder andere äußerten, vor allem in den sozialen Medien, Unverständnis, warum denn „schon wieder“ eine ganze Hecke verschwinden musste.
Die Baumpfleger, die die Rodung der frei gewachsenen Hecke durchgeführt haben, bemerkten: „Das wurde auch höchste Zeit bei dem ganzen Totholz im Bewuchs.“

2021.12. friedhof 1Genau dieser Zustand war auch dem Friedhofsausschuss der Ev.-ref. Kirchengemeinde Gildehaus bekannt. Um beim nächsten Sturm keine umgefallenen Bäume und damit eventuelle Verletzungen von Benutzenden des Fuß- und Radwegs beklagen zu müssen, wurde der Bewuchs entfernt.

Anfang April wurden die ersten Fichten abgeholzt und im Oktober folgte der weitaus größere Teil. Anschließend wurden, als Vorbereitung für eine Neuanpflanzung, sämtliche Baumstümpfe und die Erde gefräst.

2021.12. friedhof 2Danach ergab sich, zuerst für alle ungewohnt, ein ganz neuer Anblick bei der Ortseinfahrt. Fast wie eine Sicht in einen Park - nur das dies ja unser Friedhof ist, wo Einblicke nicht immer gewünscht sind.

Ende November, Anfang Dezember wurde durch die Friedhofsgärtnerei ein Zaun gesetzt und schließlich erfolgte die Pflanzung einer Blutbuchenhecke. Wir meinen, dass sich diese gut ins Gesamtbild mit den vorhanden Buchen auf der anderen Seite des Fuß- und Radwegs einfügt. Die Bäume erhalten nun volles Sonnenlicht und können ihre Kronen voll ausbilden.

In ein paar Jahren ist der Sichtschutz wieder herangewachsen und die zukünftige Höhe der Hecke wird nicht, wie der ehemalige Bewuchs, zu einer starken Beschattung des Weges führen.

Für den Friedhofsausschuss
Bärbel Günnemann-Wewel