Das JuCa bekommt Verstärkung

Das JuCa bekommt Verstärkung

Seit fast drei Jahren wird unser offener Kinder- und Jugendtreff, das JuCa, vor allem von Ehrenamtlichen getragen. Nachdem unsere damalige Jugendreferentin Antje Wilmink die Gemeinde verlassen hatte, fand sich eine Gruppe Verantwortlicher aus der Gemeindevertretung, die sich abwechselnd um die Dienstagnachmittage kümmerte und das Team der Jugendlichen unterstützte. In den vergangenen fast vier Jahren haben dabei vor allem Anja Holke und Henni Schönfeld viel Verantwortung übernommen. Dafür sagen wir von Herzen: Danke!

Doch das JuCa lebt auch von den Teamerinnen und Teamern, die Woche für Woche mit anpacken. Viele von ihnen wurden noch von Antje an die JuCa-Arbeit herangeführt, inzwischen sind auch Konfis aus unseren neueren Jahrgängen dabei. Sie gestalten das JuCa maßgeblich mit – ohne dieses engagierte Team von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gäbe es unser Angebot in dieser Form nicht. Was ihre Arbeit alles umfasst, erzählen sie selbst auf der vorherigen Seite.

Und die Kinder? Die sind dem JuCa in all den Jahren treu geblieben. Häufig waren 10 bis 15 Kinder da, manchmal tummelten sich sogar bis zu 40 Kinder an einem Nachmittag im Gemeindehaus. Das zeigt: Das JuCa wird gebraucht!

Gleichzeitig wurde es zunehmend schwieriger, das Angebot allein mit Ehrenamtlichen aufrechtzuerhalten. Umso mehr freuen wir uns, dass Jacqueline Wolf nun unser Team verstärkt. Sie beginnt mit fünf Stunden pro Woche auf geringfügiger Basis als Jugendreferentin und wird das JuCa und unser Jugendteam künftig unterstützen und begleiten.

Wer Jacqueline ist, was sie mit unserer Gemeinde verbindet und was sie sich für ihre neue Aufgabe vorgenommen hat, erzählt sie im nachfolgenden Interview.

Carolin Zierath

„Das JuCa ist für mich ein Ort, an dem jeder willkommen ist“

Liebe Jacqueline, stell dich doch zunächst einmal kurz vor: Wer bist du und was sollten die Menschen in unserer Gemeinde über dich wissen?
Ich bin Jacqueline Wolf, 23 Jahre jung und gelernte Ergotherapeutin. Meine Ausbildung habe ich 2022 in Bad Bentheim erfolgreich abgeschlossen.

Wo arbeitest du und was genau sind deine Aufgaben dort?
Hauptberuflich arbeite ich in Vollzeit bei der Wil-fried‑Jeurink-Stiftung in der Wohneinrichtung „Wohnen am Park“ in Bad Bentheim. Dort begleite ich die Bewohnenden im Alltag, unterstütze sie bei ihren täglichen Herausforderungen und übernehme auch pflegerische Aufgaben. Außerdem begleiten wir sie zum Beispiel beim Einkaufen, bei Freizeitaktivitäten und gestalten verschiedene Angebote im Haus.

Was machst du gerne, wenn du einmal nicht arbeitest? Welche Hobbys und Interessen hast du?
Ich reite seit meiner Kindheit für mein Leben gerne, beschäftige mich viel mit Tieren und mache gerne Sport. Ich habe zwei Pferde und einen Hund „Buddy“. Außerdem mache ich seit Februar eine Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention.

Du bist für uns ja keine ganz Unbekannte. Was verbindest du mit unserer Gemeinde?
Ich verbinde mit der Gemeinde eine schöne und erinnerungsreiche Konfirmandenzeit, besonders die Freizeit im Kloster Frenswegen. Die Gemeinde ist für mich ein herzlicher Ort, an dem jeder willkommen ist. Ich wurde hier getauft, und auch meine Familie hatte durch die Weihnachtsbaumabholaktion und die Großtagespflege „Kirchenmäuse“ immer einen guten Kontakt zur Gemeinde.

Während deiner Konfirmandenzeit hast du selbst im JuCa mitgeholfen. Was hat dich damals daran begeistert?
Die Vielfalt der Menschen, die dort zusammenkommen. Man lernt viele Menschen kennen und findet schnell Anschluss. Dazu kommt das tolle Team aus Jugendlichen und die vielen gemeinsamen Erinnerungen.

Was macht für dich gute Jugendarbeit aus?
Eine gute Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen und eine Atmosphäre, die von Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist. Alles sollte freiwillig sein und jeder darf mitbestimmen. Wichtig ist mir, dass sich alle willkommen fühlen.

Was möchtest du Kindern und Jugendlichen mitgeben, wenn sie Zeit mit dir und im JuCa verbringen?
Sie sollen merken, dass das JuCa ein geschützter Ort ist, an dem sie Spaß haben, aber auch über Dinge reden können, die sie beschäftigen. Sie sollen sich wertgeschätzt und gut aufgehoben fühlen. Gemeinsam wollen wir Angebote schaffen, bei denen alle mitmachen können.

Was wissen viele Menschen wahrscheinlich nicht über dich?
Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, bin ich sehr willensstark und kann mich gut darauf fokussieren.

Was möchtest du mit den Jugendlichen demnächst gerne einmal ausprobieren?
Ich würde gerne ein großes gemeinsames Angebot für unsere Teamer machen: zum Beispiel mit einem Ausflug starten, anschließend gemeinsam im JuCa essen und einen Filmeabend mit Übernachtung veranstalten – natürlich mit einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen.

Und zum Schluss: Wenn du dich mit drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Freundlich, immer fröhlich und hilfsbereit!

Liebe Jacqueline, vielen Dank für das Gespräch! Jetzt haben wir dich schon ein ganzes Stück besser kennengelernt. Wir freuen uns sehr, dass du jetzt Teil unseres JuCa-Teams bist, und wünschen dir viele schöne, fröhliche und spannende Stunden mit den Kindern, Jugendlichen und Teamern in unserem JuCa. Auf eine gute Zusammenarbeit!

Carolin Zierath