Ökumenisches Frauenfrühstück

Mal dem Alltagstrubel entfliehen, Zeit haben für sich, der Seele Gutes tun, mit anderen Frauen reden und etwas Neues oder Altes über Gott und die Welt erfahren. Die Bewegung des ökumenischen Frauenfrühstücks von Frauen für Frauen wurde 1996 ins Leben gerufen, um diesen Bedürfnissen entgegen zu kommen.

Neben einem reichhaltigen Frühstück, für den ein kleiner Beitrag erhoben wird, finden ein vielseitiges Programm, ein interessantes oder herausforderndes Referate statt. Ob es um Erziehungs- oder Beziehungsfragen geht oder darum, ob Gott sich wirklich um unseren Lebensalltag kümmert: die Frühstücks-Treffen sind so vielfältig wie die Frauen, die sie gestalten.

Vier mal pro Jahr laden wir sie Herzlich ein, mittwochs von 09.30 – 11.00 Uhr im ev. ref. Gemeindehaus in Gildehaus, einen gemütlichen Vormittag mit uns zu verbringen.

Die genauen Daten mit Thema finden Sie auf dieser Homepage auf der „Startseite“.

Für Mitdenker, Mitgestalter oder Ideen für Themen und Referenten haben wir immer ein offenes Ohr.

i. V. für das Organisationsteam:
Gitta Tangenberg
Tel. 05924 - 785965

Vortrag beim Ökumenischen Frauenfrühstück

Frauenfruhstuck09.2013.
Beim Frauenfrühstück am 18.09.2013 war Christina Bierbaum aus Ochtrup vom Verein S.U.N. HOUSE OF HOPE e.V. - Patenschaften und Hilfsprojekte für Indien zu Gast und hielt einen sehr lebendigen Vortrag über das Leben einer indischen Frau in der hinduistischen Gesellschaft von Geburt bis zum Tod.
Frau Bierbaum kam in einem Sari und erzählte vom District Khammam im indischen Bundesstaat Andra Pradesh, wo sie mit ihrem Verein vor allem Kinder und Frauen unterstützt. Es war sehr berührend von der einfachen Lebensweise und den schwierigen Bedingungen zu hören, die dort herrschen. Es gibt in dem District „eine hohe Wetterabhängigkeit und damit auch Missernten, d. h. viel Hunger, eine hohe Säuglingssterblichkeit und mangelnde Bildung“. Der Verein setzt auf Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Mittlerweile wurden fünf Häuser aus Stein in den Dörfern gebaut, ein Krankenwagen angeschafft und Büffelkühe für boarding-schools gekauft, „damit die Kinder Milch trinken können, sonst gibt es nur Reis und Linsen oder Linsen und Reis“.
Der Vortrag war sehr interessant und führte uns noch mal vor Augen, in welchem Wohlstand wir hier leben.
Das Team des Ökumenischen Frauenfrühstücks

Frühstücksbesuch in der Moschee

Am 20.06. waren das Team und alle Besucherinnen des Ökumenischen Frauenfrühstücks (ca. 60 Personen) zum Frühstück bei der türkischen Gemeinde in der Moschee in Bad Bentheim eingeladen.
Dilek Gümüskusak und ihr Mann Hakki begrüßten uns sehr herzlich mit dem Wunsch: "Wir möchten heute gerne, dass ihr uns so kennenlernt, wie wir wirklich sind."
Und das ist unseren Gastgebern auch gelungen. Wir haben gespürt, wie locker, herzlich und ganz "normal" die Atmosphäre untereinander und auch uns gegenüber war.
FF 20.06.12.
Im ersten Stockwerk der Moschee bot man uns ein tolles Frühstücksbuffet mit vielen türkischen Spezialitäten an. Es gab Acma (kleine Teigtaschen), Auberginensalat, Menemen (Rührei mit Tomaten und Peperoni) und vieles mehr. Alle waren beeindruckt von der Gastfreundschaft und der Mühe, die man sich für uns gemacht hat. Schon beim Frühstück hatten wir reichlich Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.
Anschließend durften wir die zwei Gebetsräume im zweiten Stockwerk der Moschee besichtigen. Einige Mitglieder der türkischen Gemeinde erklärten uns den Aufbau und die Ausstattung des Gebetsraums und beantworteten viele Fragen zum Islam. Unter anderem führte uns Yusuf Cetin den Gebetsruf der Muslime vor und erklärte auch wie er entstand: "Die Muslime suchten nach einem gemeinsamen Zeichen, um die Gebetszeiten zu verkünden. Sie wussten, dass die Christen hierzu Glocken läuten ließen und die Juden ins Horn bliesen. Die Muslime mussten also ein anderes Zeichen finden. Also besann man sich des ursprünglichsten und schönsten Klangs, nämlich der menschlichen Stimme."
Insgesamt war es ein total interessanter Vormittag und wir wurden verabschiedet mit der Einladung, noch einmal wiederzukommen, z. B. zum Tag der offenen Tür, der am 22.09. stattfindet. Aber auch sonst sind Gäste jederzeit herzlich willkommen.
Wir freuen uns darauf, den Dialog mit der türkischen Gemeinde fortzuführen.
Christin Kolhof

Monatsspruch

Juni:
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
(Apg 5,29)
jahreslosung.

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